Sehe gera­de eine TV-Rekla­me für ein Goog­le-Pho­ne. Und da steht als Unter­ti­tel tatsächlich:

Nicht nach­ma­chen! Wur­de auf einer gesperr­ten Stra­ße gedreht.

WIE BITTE???

Teils verärgert

»Zwölf Men­schen sind tot, 45 sind teils schwer ver­letzt.« Wie oft in mei­nem Leben muss ich die­sen Quatsch eigent­lich noch lesen oder hören? ES IST SCHLECHTERDINGS UNMÖGLICH, TEILS ODER ZUM TEIL SCHWER VERLETZT ZU SEIN! Wie soll das gehen? Fuß leicht, Kopf schwer ver­letzt, oder wie?? Die rich­ti­ge For­mu­lie­rung in der Nach­rich­ten­spra­che lau­tet – und lau­te­te immer schon – »… 45 Men­schen ver­letzt, eini­ge davon schwer.« Capisce?

Schon kann das festliche Schmücken beginnen

Deko­rier­te weib­li­che Brüs­te wer­den von einem Bie­le­fel­der Bou­le­vard-Blätt­chen, das zur gro­ßen Medi­en­fa­mi­lie der SPD gehört, als weih­nacht­li­cher Fashion-Geheim­tipp ange­prie­sen. Dass ich das noch erle­ben durfte…

Post­fak­tisch – ich mag die­ses angeb­li­che Wort des Jah­res nicht. Die per­fek­te Bläh­vo­ka­bel. Ich fin­de sie präidiotisch.

Das Leiden der Rohingya

Myan­mar – frü­her Bir­ma – war eine Mili­tär­dik­ta­tur und befin­det sich auf dem Weg zu einer Demo­kra­tie. Doch die mus­li­mi­schen Roh­in­gya lei­den wei­ter unter Zwangs­ar­beit, Unter­drü­ckung und blu­ti­ger Verfolgung.

Zu vie­le Säue. Zu vie­le Perlen.