Backspaß mit Emmer, Einkorn, Dinkel

Wur­zel­brot, immer wie­der lecker.

Jeder, der regel­mä­ßig Brot backt, kennt das wahr­schein­lich: Was sich bewährt hat, wird gern wie­der genom­men. Expe­ri­men­te ab und zu sind nett, aber immer mit einem gewis­sen Risi­ko behaf­tet. Man macht es gele­gent­lich, aber eigent­lich ist es einem lie­ber, wenn das Ergeb­nis halb­wegs plan­bar ist.

Aller­dings ist es auch rich­tig, dass der Spaß, ein­mal die ein­ge­lau­fe­nen Pfa­de zu ver­las­sen, kaum zu top­pen ist. Der Devi­se »Öfter mal was neu­es« fol­gend, berei­te ich heu­te zwei Back­ta­ge vor.

Mor­gen wid­me ich mich einem Vier­korn­brot. Wie üblich wird schon heu­te abend der Sauer­teig und ein wei­te­rer Vor­teig her­ge­stellt. Und ich berei­te schon die Din­kel-Emmer-Wur­zeln für das Früh­stück am Sams­tag vor. Heu­te das Mehl­koch­stück. Mor­gen den Haupt­teig, der dann in Ruhe rei­fen darf. Der Vor­teil der Wur­zeln ist, dass sie am Back­tag kei­nen gro­ßen zeit­li­chen Vor­lauf benö­ti­gen – for­men, ver­dre­hen, backen, fer­tig. Das soll­te in einer Drei­vier­tel­stun­de zu machen sein. Ein rich­ti­ger Back­tag ist das am Sams­tag also nicht. 

Es gibt auch Wur­zel­re­zep­te mit Saa­ten und Kör­nern. Die klin­gen auch sehr inter­es­sant. Aber ich möch­te den­noch beim ers­ten Ver­such die natu­ra­lis­ti­sche Vari­an­te backen. Erst die Pflicht, dann die Kür. 

Eine Ver­än­de­rung muss aller­dings sein: Da ich kein Din­kel­mehl 630 mehr habe, wer­de ich auf Din­kel-Voll­korn aus­wei­chen. Und ein wenig Ein­korn­mehl ein­ar­bei­ten, da Emmer ein wenig knapp ist. Das soll­te leicht mög­lich sein. 

Auf das Vier­korn­brot freue ich mich auch sehr. Mei­ne Erfah­run­gen mit Bro­ten, in denen ver­schie­de­ne Meh­le bzw. Schrot ver­ar­bei­tet wird, sind durch­weg gut. Geschmack­lich eigent­lich immer der Hit. Ich bin sicher, dass das auch dies­mal so sein wird.

Ich wer­de mich an das Rezept von Lutz hal­ten – mit einer Aus­nah­me. Da ich kein Gers­ten-Voll­korn­mehl da habe, wer­de ich es durch Gers­ten­schrot erset­zen. Dazu füge ich dem Rezept ein Quell­stück hin­zu und zie­he die dafür benö­tig­te die Was­ser­men­ge von 150 Gramm beim Haupt­teig ab.

1O sagt: Wird klap­pen, Herr Kaleun! 🙂

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