Das neue Leben im Lärm

Nicht sei­ne gewohn­te Umge­bung: Mau­ro auf La Mad­da­le­na. (Foto: Sophia Seymour)

Now the 82-year-old is adjus­ting to life in a one-bed­room apart­ment next to a shop with a Sky TV sign out­side, sur­roun­ded by neigh­bours and with only a glim­pse of the oce­an in bet­ween the gaps sepa­ra­ting the buil­dings oppo­si­te on near­by La Mad­da­le­na, the lar­gest of an archi­pe­la­go of seven islands off the north coast of Sar­di­nia, Italy.

Ich muss­te lächeln, als ich eben die Schlag­zei­le im Guar­di­an ent­deckt habe: ‘Now it’s con­ti­nuous noi­se’: Italy’s Cru­soe adjus­ts to life off his island. Dabei ist die Geschich­te eher traurig. 

Gefreut hat mich, dass jemand jour­na­lis­tisch nach­ge­hal­ten hat, was aus Mau­ro gewor­den ist, nach­dem er nach 32 Jah­ren aus sei­nem Para­dies ver­trie­ben wor­den war. Durch­aus nicht selbst­ver­ständ­lich in die­sen Zeiten.

Die Doku über den Cru­soe von Budel­li habe ich frü­her schon min­des­tens zwei­mal ange­se­hen. Habe halt einen »soft spot« für sol­che Eigen­bröt­ler. Mei­ne Hoff­nung, Mau­ro wer­de sein Leben auf der Insel in Frie­den zu Ende leben kön­nen, hat sich lei­der nicht erfüllt.

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