Drücken Sie „Enter“, um den Inhalte zu überspringen

Das vergessene Leid

Nyanjan Gew, 50, walked two hours to Mankien, Unity State, South Sudan to buy soap. She will stay for two days with relatives in Mankien. .A bar of soap that used to cost 12ssp now cost 20ssp.“Prices have risen so much that you can’t buy a mosquito net unless you sell a cow.” (Photo by Josh Estey/CARE)
Nyan­jan Gew, 50, ist zwei Stun­den lang nach Man­ki­en im Süd­su­dan gelau­fen, um etwas Sei­fe zu kau­fen. Sie wird zwei Tage bei Ver­wand­ten blei­ben. Für einen Rie­gel Sei­fe, der sonst 12 Süd­su­da­ne­si­sche Pfund kos­te­te, muss sie nun 20 SSP zah­len. Sie sagt: »Die Prei­se sind so stark gestie­gen, das sich nie­mand mehr ein Mos­ki­to­netz leis­ten kann, ohne dafür eine Kuh zu ver­kau­fen.« (Foto: Josh Estey/CARE)

Die Medi­en ste­cken in der selbst­ge­stell­ten Auf­merk­sam­keits­fal­le. Berich­tet und kom­men­tiert wird, was clickt. Alles ande­re fällt weit­ge­hend unter den Tisch. Und da die inter­net­ba­sier­ten Leit­me­di­en alles beherr­schen, sich selbst Print­me­di­en weit­ge­hend dar­an ori­en­tie­ren und der Click-Mob letzt­lich defi­niert, was »rele­vant« ist, erfährt kaum jemand etwas von die­sen teils seit Jah­ren andau­ern­den Kri­sen. Ein ver­häng­nis­vol­ler Mechanismus.

Die Hilfs­or­ga­ni­sa­ti­on CARE hat jetzt ein­mal mehr auf zehn ver­ges­se­ne Kri­sen auf­merk­sam gemacht. Alle, bis auf eine, spie­len in Afri­ka. Ein lesens­wer­ter Text zu dem The­ma fin­det sich auf der Web­sei­te der Deut­schen Wel­le.

Ansons­ten war das media­le Echo auf die Ver­öf­fent­li­chung, gelin­de gesagt, beschei­den. So bestä­ti­gen sich die Ver­mu­tun­gen der Macher des Berichts hin­sicht­lich der Funk­ti­on der Medi­en gleich­sam selbst. Bedrückend.

Ein Kommentar

  1. […] Fin­de den Feh­ler. Herr Laschet (Minis­ter­prä­si­dent NRW, Christ­lich-Demo­kra­ti­sche Uni­on) sorgt sich um die Möbel­märk­te im Lan­de. Unter­des­sen warnt die UNO vor einer Ver­dop­pe­lung der Zahl der Hun­gern­den welt­weit auf­grund der Coro­na-Pan­de­mie. Dabei war die Lage von Mil­lio­nen Men­schen schon zuvor mehr als prekär. […]

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.