Des Schauderns werth

Weerth-Tri­pty­chon von Robert Died­richs. Links mit Marx und Engels.

Ist im Win­ter der Heerd erlo­schen, da muß der in der Hüt­te zurück­ge­blie­be­ne Rauch und Dunst noch wär­men. Gehen wir vor­über, da lau­fen uns eini­ge zer­lump­te Kin­der nach; sie hal­ten die Hän­de gefal­ten und mur­meln eine Spra­che, wel­che Nie­mand versteht.

Die Armen in der Sen­ne.
Mit­ge­t­heilt von Georg Weerth.

Aus einer frü­hen Sozi­al­re­por­ta­ge. Aus der Sen­ne. Geschrie­ben 1845 von Georg Weerth. Gebo­ren in Det­mold, gestor­ben mit nur 34 Jah­ren in Havan­na. Dazwi­schen ein beweg­tes Leben.

Der Schrift­stel­ler, Sati­ri­ker, Jour­na­list und Kauf­mann war ein Freund und Weg­ge­fähr­te von Karl Marx und Fried­rich Engels, die Georg Weerth als den ers­ten und bedeu­tends­ten Dich­ter des deut­schen Pro­le­ta­ri­ats bezeichneten.

Heu­te vor 200 Jah­ren wur­de Georg Lud­wig Weerth in Det­mold gebo­ren. Als Sohn des Theo­lo­gen und Lan­des­su­per­in­ten­den­ten der Lip­pi­schen Lan­des­kir­che Fer­di­nand Weerth. An den Schul­re­for­mer erin­nern der Weerth-Platz und die Weerth-Schu­le. Ein wei­te­rer sei­ner Söh­ne war Carl Weerth, Gym­na­si­al­leh­rer und Grün­der des Lip­pi­schen Landesmuseums. 

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