Mein Freund, der Baum, ist tot

Heute war es soweit. Nach einem Regentag fiel er einfach um.
Heu­te war es soweit. Nach einem Regen­tag fiel er ein­fach um.

Ein guter Freund von mir ist heu­te gestorben.

Der alte Apfel­baum auf der Wie­se an unse­rem Haus, kaum mehr als eine Rui­ne noch, im Lau­fe der Jah­re schon mehr­fach ampu­tiert, aber immer selbst in die­sem Zustand noch ein ansehn­li­ches Wesen, ist heu­te umgestürzt.

Oft hat er sich für Foto-Shoo­tings zur Ver­fü­gung gestellt. Das letz­te Mal vor weni­gen Wochen erst. Er war gedul­dig und stolz. Ein star­ker Cha­rak­ter. Ich wer­de ihn vermissen.

Vor weni­gen Tagen erst hat­te ich bemerkt, wie es um ihn stand. Der Stumpf schwank­te schon bedenklich.

2006. So sah der alte Baum vor 13 Jahren aus.
2006. So sah der alte Baum – im Hin­ter­grund – vor 13 Jah­ren aus.

Er hat sei­nen Weg, sei­nen Lebens­kreis been­det. So wie wir es alle tun. Frü­her oder später.

God­speed, my friend!

2 Kommentare

  • Ach, wie trau­rig… Hin­ter­lässt er Dir denn etwas Holz, das Du ver­ar­bei­ten kannst?

    • Nicht wirk­lich. Das Inne­re ist zu ver­rot­tet. Man kann aber einen Teil des Stamms wie einen Trog bepflan­zen. Das ist jeden­falls unser Plan. Der Klein­kram wird Anzün­der für den Ofen. Geht ja auch bald wie­der los.

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