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Sklaven am Lenkrad

Hem­mungs­lo­se Ausbeutung

»Rast­stät­te Köln-Eifel­tor. Elf weiß­rus­si­sche Fah­rer hau­sen in die­ser ver­las­se­nen Wasch­an­la­ge. Sie fah­ren für eine gro­ße deut­sche Spe­di­ti­on, ange­stellt bei einem pol­ni­schen Subunternehmer.«

Habe ich das gera­de rich­tig ver­stan­den? Ich fürch­te ja.

Und etwas spä­ter: 200 Euro im Monat Min­dest­lohn? Der Rest wird als Spe­sen aus­ge­zahlt. Und die kann der Arbeit­ge­ber abset­zen. Wie bitte???

Der Kern des Sys­tems: Es gewinnt der, der das Recht am krea­tivs­ten bricht oder unterläuft.

Krank!

Und: Ein bel­gi­scher Poli­zist (Ray­mond Laus­berg) erwirkt qua­si im Allein­gang erheb­li­che Ver­bes­se­rung für die Tru­cker. Er nennt das »Men­schen­rechts­ver­let­zun­gen im Qua­drat«. Ein rumä­ni­scher LKW-Fah­rer spricht von sich und sei­nen Kol­le­gen als »Skla­ven mit Papie­ren, lega­len Sklaven«.

Die deut­schen Behör­den indes­sen schau­en dem Trei­ben der kri­mi­nel­len Aus­beu­ter über­wie­gend ein­fach zu. Kann mir das mal jemand erklären?

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