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SPD scheißt sich ins Hemd

Drohne vom Typ Heron.

Dass die SPD-Spitze - namentlich Saskia Esken - ein Problem mit Polizisten hat, wissen wir ja schon eine ganze Weile. Soldaten mögen Norbert-Walter Borjans und Esken aber offenbar auch nicht.

Zumindest verweigern sie nun den im Einsatz stehenden Soldatinnen und Soldaten die nötigen Mittel zur Verteidigung. Das ist armselig.

"Die Grenze zwischen der Verteidigung
von Leib und Leben unserer Soldaten
und Töten per Joystick ist hauchdünn."

Norbert Walter-Borjans

Das klingt ja erst mal überzeugend. Ist es aber nicht.

Bei Drohnen denkt jeder natürlich sofort an völkerrechtswidrige gezielte Tötungen, wie sie andere Staaten (USA, Israel ...) immer mal wieder praktizieren. Dass dabei oft Drohnen eingesetzt werden, ist aber nicht wirklich das Thema. Das sind *politische* Entscheidungen.

Eine Sprengfalle, wie sie neulich gegen einen iranischen Atomwissenschaftler zum Einsatz kam, ist genau so effektiv. Ganz ohne Joystick.

Wer redet wie Borjans, zeigt damit nur, dass er von den Einsatz-Realitäten keine Ahnung hat.

Borjans/Eskens finden es offenbar in Ordnung, dass in Afghanistan Piloten von (unbewaffneten) Drohnen nur tatenlos zusehen können, wie Angreifer Raketen auf ein Feldlager der Bundeswehr abfeuern.

Abgesehen davon ...

Die Kampfentfernung der Panzerabwehrwaffe MILAN etwa reicht bis knapp 2.000 Meter. Da ist auch nichts mehr mit Aug' in Aug' - wie die "Spitzen-Sozis" sich einen militärischen Kampf offenbar vorstellen.

Gleiches gilt für die Panzerhaubitze 2000, die bis zu 56 Kilometer (!) weit schießt. Da sieht auch niemand das Weiße im Auge des Gegners. Mit oder ohne Joystick.

Möchten die Sozis der Bundeswehr etwa auch den Einsatz von Wirkmitteln wie der Präzisionsgelenkten Munition (wieder) verweigern?

Oder die Hellfires der Tiger-Helikopter verschrotten? Im LOAL-Modus gibt es ebenfalls keine Sicht auf das Ziel.

Gehen für Eskens und Borjans aufgepflanzte Bajonette und der Nahkampf mit kaltem Stahl in Ordnung?

Wenn die SPD irgendwie links und irgendwie pazifistisch sein will, wenn sie ein Problem mit deutschen Soldaten hat, die mehr tun als teures Gerät in der Senne oder Bergen-Hohne spazieren zu fahren, dann soll sie das halt klipp und klar sagen und aufhören rumzueiern. Dann weiß man, woran man mit der SPD 2020 ist.

Alles andere ist - nach bald zehn Jahren Debatte - Feigheit vor der Wahrheit.

Peter Struck rotiert im Grab.

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