Backunfall, aber keine Katastrophe

Das war ein denk­wür­di­ger Back­tag heu­te. Her­aus­ge­kom­men ist nicht mein bis­her bes­tes Brot, aber sicher das Ungewöhnlichste.

Erstaun­lich dar­an ist, dass es sogar gut ess­bar ist – obwohl es sich um einen lupen­rei­nen Backun­fall handelt.

Eigent­lich hat­te ich ein frei­ge­scho­be­nes Misch­brot mit Alt­brot­an­teil vor. Dum­mer­wei­se habe ich beim Mischen des Haupt­tei­ges mit Sauer­teig und Vor­teig den Topf mit dem ges­tern abend als Quell­stück vor­be­rei­te­ten 200g Alt­brot völ­lig ver­ges­sen. Da es auch so noch eine recht üppi­ge Teig­men­ge war, die da in mei­ner klei­nen Schwe­din rotier­te, ist mir das gar nicht auf­ge­fal­len. Ins­ge­samt wären es mehr als 2.000g geworden.

Für einen Backun­fall gar nicht mal so übel. Natür­lich wie immer zu früh angesäbelt…

Ich freu­te mich, dass der Teig­ling im Gär­körb­chen gut auf­ging und auch im Ofen noch einen schö­nen Ein­druck mach­te. Dann fiel mein Blick auf den Topf mit dem Alt­brot… Him­mel, Arsch und Zwirn!! 😉

Da war jetzt aber nichts mehr zu wol­len. Also habe ich das Brot fer­tig­ge­ba­cken. Aller­dings, ohne mir viel davon zu versprechen.

Ges­tern fand ich es noch eine gute Idee, etwas von der Gesamt­men­ge Salz dem Quell­stück zuzu­ge­ben. Heu­te nicht mehr. Denn die 10g fehl­ten nun ja auch…

Erstaun­li­cher­wei­se macht das nicht viel. Das unkom­plet­te Brot schmeckt dank drei­er Mehl­sor­ten gar nicht mal so übel. Die Krus­te ist gut, die Kru­me wun­der­sa­mer­wei­se recht weich und akzep­ta­bel. Son­der­lich halt­bar wird es jedoch nicht sein. Dazu fehlt dann doch der Was­ser­an­teil des Quellstücks.

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