Versuchung mit frischen Feigen

Jetzt noch etwas rei­fen las­sen. Dann mit Käse auf dem mor­gen noch zu backen­den Knä­cke­brot. Hmmmm!

Beim Ein­kauf heu­te lach­ten mich die fri­schen tür­ki­schen Fei­gen so an, und da ich weiß, dass die bes­te Ehe­frau von allen Fei­gen­senf liebt, und sie mir damit schon lan­ge in den Ohren liegt, habe ich ein Schock mitgenommen.

Rezep­te für den Fei­gen­senf hat­te ich schon frü­her eini­ge raus­ge­sucht, aber bei den meis­ten war mir ent­we­der zu viel Chi­chi, oder die Leu­te rühr­ten oft ein­fach fer­ti­gen, gekauf­ten Senf ver­schie­dens­ter Geschmacks­rich­tun­gen und Fei­gen­mus inein­an­der. Bei­des woll­te ich so nicht.

Mir schweb­te etwas Simp­les vor, das mit weni­gen, aber authen­ti­schen und mög­lichst fri­schen Zuta­ten aus­kommt. Zum Glück fand ich im Netz ein redu­zier­tes Rezept, das ich noch ver­än­dert habe und das sowie­so noch Raum für eige­ne Prä­fe­ren­zen lässt.[1]… mit Port­wein, mit Zimt, mit Apfel­es­sig …

Ich den­ke, das hat geklappt. Das Ergeb­nis war aus­neh­mend lecker. Ob das nicht nur ich so sehe, wird sich erst mor­gen zei­gen. Überraschung! 😉

Feigensenf

ergibt ca. 200 g (vier klei­ne Weck­glä­ser à 140 ml)


Zuta­ten

5–6 rei­fe Feigen
2 EL Bal­sa­mi­coes­sig weiß
1 EL Weißweinessig
80 g Rohrohrzucker
1 EL Senf­saat gelb
1 EL Senf­saat braun
1 EL Ahornsirup
2 EL Zitronensaft
1 Pri­se Salz
etwas Wasser
( Chili­pul­ver nach Bedarf)

Zube­rei­tung

  1. Die Fei­gen gründ­lich waschen/bürsten, die Scha­le weit­ge­hend und deren har­ten Bestand­tei­le ent­fer­nen. Klein­schnei­den und mit dem Zau­ber­stab unter Zuga­be von 4 EL Was­ser pürieren.
  2. Den Essig und den Zucker unter Rüh­ren zum Kochen brin­gen. Pürier­te Fei­gen zuge­ben und 6–8 Min. unter Rüh­ren bei klei­ner Tem­pe­ra­tur köcheln lassen.
  3. Senf­saat recht grob mah­len oder mör­sern und mit 3 EL Was­ser mischen und quel­len lassen.
  4. Topf vom Herd zie­hen, den Senf ein­rüh­ren und erneut 5 Min. köcheln las­sen. Rüh­ren nicht vergessen!
  5. Eine Pri­se Salz, den Zitro­nen­saft und den Ahorn­si­rup zuge­ben. Wer’s schär­fer mag, kann (vor­sich­tig!) Chili­pul­ver zugeben.
  6. Den fer­ti­gen Senf in mit kochen­dem Was­ser aus­ge­spül­te Glä­ser geben. Ich las­se die Weck­glä­ser stets ca. 15 Min. in etwa 80° hei­ßem (fla­chen) Was­ser in einem Topf stehen.

Anmer­kun­gen

Anmer­kun­gen
1 … mit Port­wein, mit Zimt, mit Apfelessig …

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