Wenn Roggen, Emmer, Einkorn und Dinkel heiraten

Emmer, eine alte Weizensorte.
Emmer, eine alte Wei­zen­sor­te. (Foto Log­ga­Wigg­ler, Pixabay)

Das Rau­ri­ser und das Lip­pi­sche Dop­pel­back sind ja fes­te Bestand­tei­le mei­nes Back-Port­fo­li­os. Und das völ­lig zu Recht.

Mor­gen aber wer­de ich zwei Bro­te aus Rog­gen[1]Rog­gen (1370), Emmer[2]Emmer und Ein­korn[3]Ein­korn und Din­kel[4]Din­kel backen. Als Brüh­stück kommt Din­kel­schrot (mit­tel) zum Ein­satz. Eben habe ich die Vor­tei­ge ange­setzt. Auf die laut Rezept eigent­lich vor­ge­se­hen Hefe ver­zich­te ich. Mein Sauer­teig hat genug Bumms. Wird schon passen. 😉

Ein schö­ner Effekt, kein Brot mehr kau­fen zu müs­sen – habe ich schon seit Janu­ar nicht mehr – ist, dass ich weiß, was im Brot drin ist. Ich den­ke nicht, dass durch blo­ße Glu­ten­ver­mei­dung etwas gewon­nen ist, falls man da ver­meint­lich oder tat­säch­lich emp­find­lich sein soll­te. Wei­zen gene­rell zu ver­teu­feln, ist aus mei­ner Sicht Unsinn. Die Sache ist kom­pli­zier­ter.

So oder so bin ich mit mei­nen Bro­ten ganz sicher bes­ser dran. Geschmack­lich sowieso.

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