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Bodenreport mit Lücken

Heu­te hat das Bun­des­amt für Natur­schutz (BfN) sei­nen Boden­re­port vor­ge­stellt. Grund­sätz­lich eine inter­es­san­te Lektüre. 

Aller­dings fällt auch auf, was in Bezug auf die Gefah­ren für die Böden auf den 54 Sei­ten kei­ner­lei Erwäh­nung fin­det. So taucht die Voka­bel »Mais« (Boden­kil­ler ers­ter Güte, Bio­mas­se zur Strom­erzeu­gung) genau ein­mal auf. Das Wort »Wind­kraft« gleich gar nicht.

Wenn man viel Fan­ta­sie auf­wen­det, kann man die Pro­ble­ma­tik in die­sem dür­ren Satz von Sei­te 25 vermuten:

Dass die land­wirt­schaft­lich genutz­te Flä­che einem wach­sen­den Druck durch ver­schie­de­ne Ansprü­che aus­ge­setzt ist, ist einer der Fak­to­ren, die die vor­an­schrei­ten­de Inten­si­vie­rung der Land­be­wirt­schaf­tung befördern.

Ziem­lich arm­se­lig für ein Bun­des­amt, das »Natur­schutz« im Namen führt. Man spürt die Absicht und ist verstimmt.

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