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Ohrfeige

Im Moment fal­len mir eini­ge ein, die eine ver­dient hätten.

Hat da jemand »DSGVO« gesagt?

Jeden­falls ist die »Ohr­fei­ge« inter­es­sant genug, um ihr ein Wort der Woche zu wid­men. Ich per­sön­lich glau­be ja, dass das mit Fei­gen – ein­zi­ge Gat­tung der Tri­bus Ficeae inner­halb der Pflan­zen­fa­mi­lie der Maul­beer­ge­wäch­se (Mor­aceae) – gar nichts zu tun hat.[1]Wiki­pe­dia

Eher schon erken­ne ich »Fegen« dar­in. Und da kom­men wir der Sache schon näher.

Schon Wil­helm Busch fand die­se Beschrei­bung der Ohr­fei­ge bzw. Back­pfei­fe (Auch ein schö­nes Wort!)

Hier strotzt die Backe vol­ler Saft;
Da hängt die Hand, gefüllt mit Kraft.
Die Kraft, infol­ge der Erregung,
Ver­wan­delt sich in Schwungbewegung.
Bewe­gung, die in schnel­lem Blitze
Zur Backe eilt, wird hier zu Hitze.
Die Hit­ze aber, durch Entzündung
Der Ner­ven, brennt als Schmerzempfindung
Bis in den tiefs­ten Seelenkern,
Und dies Gefühl hat kei­ner gern.

Ohr­fei­ge heißt man die­se Handlung,
Der For­scher nennt es Kraftverwandlung.

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1 Wiki­pe­dia

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