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Hackenporsche

Ent­ge­gen man­cher­lei Vor­ur­tei­le gegen­über dem Deut­schen (Per­son) und dem Deut­schen (Spra­che) sind wir durch­aus befä­higt Humor zu zei­gen. Unse­re Spra­che ist sehr fein­sin­nig, und selbst in an sich der­ben Beschrei­bun­gen kann sich ein schö­ner Hin­ter­sinn verbergen.

Der Hacken­por­sche ist so ein Wort, mei­ne ich.

Wahr­schein­lich ist fast jeder schon mal über so einen gestol­pert, wenn eine Oma damit den Strom von Pas­san­ten in einer beleb­ten Fuß­gän­ger­zo­ne kreuzt. Man sieht ihn erst in letz­ter Sekun­de. Falls überhaupt.

Der »Por­sche«, die deut­sche Nobel­ka­ros­se schlecht­hin, als Bezeich­nung für ein Gestell mit Plas­tik­rä­dern und einer dran­ge­schraub­ten Ein­kaufs­ta­sche ist natür­lich blan­ke Iro­nie. Und fah­ren tut das Ding auch nicht wirk­lich, schließ­lich muss man es hin­ter sich her schlep­pen, hat es also wort­wört­lich an der Hacke.

Man­che mei­nen, der Hacken­por­sche sei das­sel­be wie ein AOK-Chop­per. Aber das wäre, den­ke ich, eher ein Rol­la­tor, also ein Zehenporsche.

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