Blackout: Wenn die Gesellschaft kollabiert

Ach, kuck ma… Ich habe mir ja hier zur Black­out-Gefahr schon die Fin­ger wund­ge­schrie­ben. Wenn man ein paar Jah­re war­tet, schafft es das wich­ti­ge The­ma irgend­wann mal sogar in die ÖRR. Sogar mit Erwäh­nung der »Ener­gie­wen­de« als bedeu­ten­dem Risi­ko­fak­tor. Erstaun­lich. Ein flä­chen­de­cken­der Strom­aus­fall gilt als schlimms­tes Kata­stro­phen­sze­na­rio. Schon die ers­ten 24 Stun­den ohne Strom brin­gen das Leben, wie wir es ken­nen, zum Still­stand. Eli Hamacherr/GDV Ich den­ke schon lan­ge, dass zu vie­le die Gefahr ent­we­der aus Nai­vi­tät unter­schät­zen oder bewusst kleinreden, […]

Erster Drohnenangriff aufs Stromnetz in den USA

Frü­her oder spä­ter wird einer mit einer sol­chen Atta­cke erfolg­reich sein. Ich bin schon lan­ge der Ansicht, dass es bei uns zu einem gro­ßen Black­out mit ver­hee­ren­den Fol­gen kom­men wird – ob nun durch Sabo­ta­ge oder durch Netz­über­las­tung. Die Fra­ge ist nicht ob, son­dern nur wann.

Flächendeckende Stromausfälle in China

Plötz­lich ging das Licht aus Und nicht nur das Licht. Da kom­men wir ganz gewiss auch noch hin. Dau­ert gar nicht mehr lan­ge. Noch etwas mehr Ver­brauch. Noch ein biss­chen mehr »erneu­er­ba­re Ener­gien«. Noch a bis­serl mehr grü­ner Murks und Plan­wirt­schaft. Dafür ste­hen die Chan­cen ja bestens.

Zu wenig Energie für die sogenannte Energiewende

Eigent­lich nix Neu­es, aber so lang­sam setzt sich offen­bar doch die Erkennt­nis durch, dass man Fak­ten nicht auf Dau­er igno­rie­ren kann.[1]Quelle/EN Auch inter­es­sant und ernüch­ternd in die­sem Zusam­men­hang: Die alchi­mis­ti­sche Magie des Peter Alt­mai­er Die wun­der­sa­me Ver­meh­rung des Öko­stroms Ich erlau­be mir, auch noch ein­mal an den alar­mie­ren­den Bericht des Bun­des­rech­nungs­ho­fes zu erin­nern. Anmer­kun­gen[+] Anmer­kun­gen ↑1 Quelle/EN

Wer den ver­link­ten Text auf­merk­sam liest, merkt schnell: Hier wird einem nur Sand in die Augen gestreut. Bes­ten­falls ist der Plan, bei Strom­man­gel – der unaus­weich­lich kom­men wird – das Laden von Auto­bat­te­rien zu unter­bin­den, wie­der in der Schub­la­de ver­schwin­den. Mehr nicht. Die soge­nann­te »Spit­zen­glät­tung« – was für ein genia­les Framing – ist auf­ge­scho­ben, nicht aufgehoben.

Offen­kun­dig däm­mert es den Exper­ten in den Minis­te­ri­en, dass Deutsch­land sich an der bat­te­rie­ge­stütz­ten E‑Au­to-Mobi­li­täts­wen­de ver­he­ben wird. Das ist auch evi­dent. Wor­auf irgend­ein Minis­ter von irgend­ei­ner Par­tei »Wert legt« oder was irgend­ei­ne Ver­bands­vor­sit­zen­de sich wünscht, ist irrele­vant. Wenn die Ver­teil­net­ze das nicht her­ge­ben, geben sie es nicht her. Punkt.

Plan­wirt­schaft funk­tio­niert nun mal nicht. Auch wenn – in ers­ter Linie – die Grü­nen das noch ler­nen müssen.