Angie und der Farbfilm

Ja, Angie, Micha und der Farb­film – da schrei­ben zwei Leu­te an die­sem Text­lein. Und schaf­fen es weder, den Tex­ter des DDR-Schla­­gers Kurt Demm­ler noch des­sen Geschich­te – Sui­zid im Gefäng­nis nach Ankla­ge wegen mehr als 200fachen sexu­el­len Miss­brauchs von Kin­dern – zu erwäh­nen. Das muss man erst mal schaf­fen. Respekt. Ich sag’s mal so: Ein ande­rer Song wäre ange­mes­se­ner gewe­sen. DDR-Schla­­ger hin oder her. 

Das Geschrei wird schriller

Im Super-Wahl­­kampf kommt die Ver­nunft unter die Räder. Und das pas­send zum Beginn der drit­ten Wel­le. Der popu­lis­ti­sche Polit-Hick­hack wäre nicht so schlimm, wenn ihn nicht man­che mit dem Leben zah­len wür­den. Natür­lich nicht die geschwät­zi­gen Teil­neh­mer der Talk­shows. Wahljahr=Grauen in Tüten. Man soll­te mei­ner Mei­nung nach auf Mela­nie Brink­mann hören. Die Viro­lo­gin vom Braun­schwei­ger Helm­holtz Zen­trum für Infek­ti­ons­krank­hei­ten sagt zu dem bla­ma­bel ver­stol­per­ten Impf­start hier­zu­lan­de: »Die­ser Wett­lauf ist längst ver­lo­ren. Alles ande­re ent­springt Wunsch­den­ken, genährt von fal­schen Ver­spre­chun­gen eini­ger Politiker. […]

Flin­ten-Uschi soll EU-Kom­mis­si­ons­chefin wer­den. Ernsthaft?

Was wie ein schlech­ter Witz klingt, ist auch einer. Soll­te Frau Mer­kel das Ziel gehabt haben, nicht nur die zuhau­se ange­zähl­te von der Ley­en ele­gant weg­zu­be­för­dern, son­dern auch dem EU-Wahl­volk eine lan­ge Nase zu dre­hen – das ist ihr gelun­gen. Die Quit­tung wird nicht lan­ge auf sich war­ten las­sen, den­ke ich.

Zwil­lings­kri­se

Lesens­wert. Nicht dass man alles tei­len müss­te, aber es ist immer span­nend, wenn jemand ein Pro­blem von einer neu­en Per­spek­ti­ve aus bedenkt.

Da hat er ja mal wie­der hin­ge­langt, unser Jür­gen. Der Ex-Zukunfts­mi­nis­ter, den wir nun schon eine gan­ze Wei­le als Minis­ter­prä­si­dent ertra­gen müs­sen. Es immer immer wie­der erstaun­lich, wel­che rhe­to­ri­schen Tie­fen­boh­run­gen Poli­ti­ker nie­der­zu­brin­gen im Stan­de sind.
Wei­ter­le­sen

Herr Eick und die Gier

In mei­nem nächs­ten Leben wer­de ich Mana­ger. Das steht mal fest. Dann suche ich mir einen schö­nen, gro­ßen Laden, der schon plei­te ist, lun­ger da ein paar Mona­te auf dem Chef­ses­sel rum und las­se mir anschlie­ßend eine net­te Abfin­dung aus­zah­len, wenn das Ding dann end­lich vor der Wand steht. Ich den­ke da so an läp­pi­sche 15 Mio. Euro.