Wer nervt, der fliegt

In mei­nen stän­di­gen Tabs sind wie­der zwei Plät­ze frei­ge­wor­den. Raus­ge­schmis­sen habe ich freitag.de und golem.de. Mei­ne Geduld ist groß, aber begrenzt.

Facebook wird verlieren

Man soll­te nicht ver­su­chen, Face­book bei sei­nem Krieg gegen Aus­tra­li­en in den Arm zu fal­len. Im Gegen­teil. Denn Aus­tra­li­en bekommt die ein­ma­li­ge Chan­ce zu bewei­sen, dass Face­book und sei­ne Co-Para­­si­­ten leicht zu erset­zen sind. Es gibt etli­che alter­na­ti­ve Mes­sen­ger, Micro­­blo­g­­ging-Diens­­te und Medi­­en-Plat­t­­for­­men. Wer­be­frei und kos­ten­los. Dass es mög­lich ist, die Macht des Mono­po­lis­ten wenigs­tens zu erschüt­tern, zeigt der Mas­sen­exo­dus zahl­rei­cher Whats­App-Nut­­zer nach Regel­än­de­run­gen zu ihrem Nach­teil vor weni­gen Wochen. Signal und Tele­gram und Wire haben davon enorm pro­fi­tiert. Lea­ve Facebook. […]

Der Monitor ist kaputt

Habe eben »Moni­tor« im Ers­ten gese­hen. Ein prin­zi­pi­ell inter­es­san­ter Bei­trag über das zwei­fel­los völ­lig unzu­rei­chen­de Lie­fer­ket­ten­ge­setz.[1]Die übli­chen Ver­däch­ti­gen dür­fen mosern, die SPD darf sich merk­wür­di­ger­wei­se distan­zie­ren, obwohl sie ja Regie­rungs­par­tei ist, und den Peter of Color hat allein die Uni­on. Es geht doch nichts … Wei­ter­le­sen … Was kommt vor, immer­hin? Der Col­­tan-Abbau im Kon­go. Wofür braucht man das Zeug? Für Han­dys, heißt es. Was kommt noch vor? Die bil­li­gen T‑Shirts aus Ban­gla­desch. Natür­lich. Wie schon seit Jahr­zehn­ten. Ist ja unge­fähr­lich. Passiert […]

Gewollt, aber nicht gekonnt

Ein Essay ist per Defi­ni­ti­on eine »geist­rei­che Abhand­lung«. Das hier ist kei­nes. Auch wenn es so eti­ket­tiert ist. Wie mein Freund, der Natur­fil­mer Robin Jäh­ne, immer zu sagen pflegt: »Kunst kommt von kön­nen. Wenn es von wol­len käme, wür­de es Wunst hei­ßen. Robin Jäh­ne Sinn­ge­mäß gilt das auch für die­sen aktu­el­len Text: Fan­ta, Cola, Quark – alles für ’ne Mark. Das ist genau so wenig ein Kom­men­tar wie das ers­te ein Essay ist. Sor­ry, tut mir echt leid. Ein selbst­ver­lieb­ter Text wie […]

Stammeldeutsch jetzt auch im Tagesspiegel

Es gibt wohl nicht viel dazu zu sagen, was ich nicht schon bei ver­schie­de­nen Gele­gen­hei­ten ange­merkt hät­te – zuletzt hier. Es geht mir so wie »sus­i­l­ove« und »torsten379″ und »tuul­ta«. Die Kom­men­ta­re wür­de ich unter­schrei­ben. Inter­es­sant, wie da gleich wel­che aus dem Busch hüp­fen und erzäh­len, dass man so nicht den­ken dür­fe. Und wer’s doch tut, outet sich selbst­re­dend als einem gewis­sen »geis­ti­gen Umfeld« zuge­hö­rig. Klar, was damit gemeint ist. Geht doch nichts über ein schlich­tes Welt­bild. Dabei hät­te die […]

Zicken ohne Erfolg

Die toten Augen des ZDF ver­su­chen im heu­­te-jour­­nal gera­de mal wie­der, einen Sozi zu zer­le­gen oder min­des­tens vor­zu­füh­ren.[1]Beim The­ma »Home­of­fice« Klappt aber nicht. Huber­tus Heil – guter Mann – ist ein­fach zu gut vor­be­rei­tet. Tat­säch­lich ist Heil ein ech­tes Pfund die­ser Regie­rung. Scha­de, dass er bald nicht mehr wei­ter­ma­chen darf. Ich wünsch­te, man könn­te auch TV-Hansel:innen so ein­fach abwäh­len. Anmer­kun­gen[+] Anmer­kun­gen ↑1 Beim The­ma »Home­of­fice«