Good move. No doubt.
But it would have been more credi­ble if this was not a tweet.

Die tem­po­rä­re Sper­rung von Trumps Accounts in den sozia­len Klo­schüs­seln ist, mit Ver­laub, lächer­lich und ver­lo­gen. Das hät­te schon vor Jah­ren pas­sie­ren müs­sen. Auf Dau­er. Twit­ter und Face­book in ers­ter Linie waren und sind Steig­bü­gel­hal­ter und Kom­pli­zen. Das möch­ten sie nun ger­ne ver­ges­sen machen. Klappt aber nicht.

Lang­sam bahnt sich der mes­ser­schar­fe Ver­stand des gro­ßen Poli­ti­kers den Weg zu dem, was schon lan­ge auf der Hand liegt.

Schäub­le besorgt über Ein­fluss sozia­ler Medi­en auf rea­le Debattenkultur

Schäub­le ist der Mei­nung, die Fol­gen des­sen, was ins­be­son­de­re sozia­le Netz­wer­ke mit Demo­kra­tie und Gesell­schaft mach­ten, lie­ßen sich noch nicht abschätzen.

Ich den­ke, das lässt sich sehr genau abschät­zen. Und zwar schon lan­ge. Daher gehö­ren Face­book und Twit­ter zer­schla­gen. Schon lange.

Min­des­tens aber:

Lea­ve Face­book. Quit Insta­gram. Drop Whats­app. NOW.

So sieht’s aus

Was die per­sön­li­chen Vor­tei­le der Face­book-Diens­te für Jour­na­lis­ten angeht, z.B. die Bequem­lich­keit von Whats­App, wird man wohl zwangs­wei­se fest­stel­len, dass sie in kei­nem Ver­hält­nis zum Scha­den ste­hen, den der Kon­zern gesell­schaft­lich verursacht.

Mat­thi­as Eberl

Lea­ve Face­book. Quit Insta­gram. Drop Whats­app. NOW.

Und wie­der gibt es Anlass, sich zu wun­dern, wie ver­ständ­nis­voll man in Irland mit Face­book und des­sen andau­ern­den Ver­stö­ßen gegen die euro­päi­schen Daten­schutz­re­geln umgeht.

Dies­mal hat der Zucker­berg-Kon­zern – ali­as Die Daten­kra­keeinen Etap­pen­sieg erreicht. Unter täti­ger Mit­hil­fe iri­scher Richter.

Natür­lich kann man auch selbst etwas tun.

Lea­ve Face­book. Quit Insta­gram. Drop Whats­app. NOW.