Wer den ver­link­ten Text auf­merk­sam liest, merkt schnell: Hier wird einem nur Sand in die Augen gestreut. Bes­ten­falls ist der Plan, bei Strom­man­gel – der unaus­weich­lich kom­men wird – das Laden von Auto­bat­te­rien zu unter­bin­den, wie­der in der Schub­la­de ver­schwin­den. Mehr nicht. Die soge­nann­te »Spit­zen­glät­tung« – was für ein genia­les Framing – ist auf­ge­scho­ben, nicht aufgehoben.

Offen­kun­dig däm­mert es den Exper­ten in den Minis­te­ri­en, dass Deutsch­land sich an der bat­te­rie­ge­stütz­ten E‑Au­to-Mobi­li­täts­wen­de ver­he­ben wird. Das ist auch evi­dent. Wor­auf irgend­ein Minis­ter von irgend­ei­ner Par­tei »Wert legt« oder was irgend­ei­ne Ver­bands­vor­sit­zen­de sich wünscht, ist irrele­vant. Wenn die Ver­teil­net­ze das nicht her­ge­ben, geben sie es nicht her. Punkt.

Plan­wirt­schaft funk­tio­niert nun mal nicht. Auch wenn – in ers­ter Linie – die Grü­nen das noch ler­nen müssen.

Kin­der­ar­beit – eines der schmut­zigs­ten Kapi­tel in der (glo­ba­len) Wirt­schafts­ge­schich­te. Es fällt aller­dings auf, dass der Autor sich gro­ße Mühe gege­ben hat, die für unse­re »öko­lo­gi­sche« Ener­gie­wen­de essen­ti­el­le Kin­der­ar­beit nicht zu erwäh­nen. Auch Arte mach­te da in einem Bei­trag des Arte-Jour­nals lei­der kei­ne Aus­nah­me. Enttäuschend.