Gewollt, aber nicht gekonnt

Ein Essay ist per Defi­ni­ti­on eine »geist­rei­che Abhand­lung«. Das hier ist kei­nes. Auch wenn es so eti­ket­tiert ist. Wie mein Freund, der Natur­fil­mer Robin Jäh­ne, immer zu sagen pflegt: »Kunst kommt von kön­nen. Wenn es von wol­len käme, wür­de es Wunst hei­ßen. Robin Jäh­ne Sinn­ge­mäß gilt das auch für die­sen aktu­el­len Text: Fan­ta, Cola, Quark – alles für ’ne Mark. Das ist genau so wenig ein Kom­men­tar wie das ers­te ein Essay ist. Sor­ry, tut mir echt leid. Ein selbst­ver­lieb­ter Text wie […]

Ja, das ist schon eine vali­de Ana­ly­se.

Stra­te­gisch passt das auch, zumal die kopf- und füh­rungs­lo­se SPD auf dem bes­ten Weg ist, sich gemein­sam mit der Lin­ken auf vie­le Jah­re in der depres­si­ven Oppo­si­ti­on ein­zu­kuscheln und die Müs­li-CDU ali­as Elek­tro­par­tei ali­as Grü­ne ali­as Ex-Umwelt­par­tei immer noch eine ande­re Opti­on wei­ter rechts im Spek­trum hat.

Wie gesagt: Armer Olaf Scholz.

Frau Schmidt-Mat­tern müht sich red­lich. Aber da könn­te sie auch ver­su­chen, einen Pud­ding an die Wand zu nageln.

Grün wirkt

Oder hat jemand geglaubt, dass es fol­gen­los bleibt, wenn man die Axt an DIE deut­sche Schlüs­sel­in­dus­trie legt? Ohne eine ech­te Alter­na­ti­ve zu haben. Und das ist nur EINE von vie­len Mel­dun­gen. Bei den Zulie­fe­rern kreist erst recht der Hammer.

Die Grü­nen sind der gro­ße Ver­lie­rer der Kom­mu­nal­wahl in Bay­ern. Alles ande­re wäre auch eine Über­ra­schung gewe­sen. Wenn jetzt im Bund Wah­len wären, sähe das Ergeb­nis nicht anders aus. In Zei­ten wie die­sen zie­hen es die Men­schen vor, sich am Bau und Aus­bau von teu­ren, wir­kungs­lo­sen Wol­ken­ku­ckucks­hei­men nicht zu betei­li­gen. Und das ist auch gut so.

»40 Jah­re sind eine lan­ge Zeit, wenn man etwas sein muss, was man gar nicht sein will.«

Grün an den Grü­nen ist nur noch der Name. Petra Kel­ly wür­de sich im Gra­be umdre­hen. Auf dem Weg zur Volks­par­tei haben die Grü­nen sich ver­lau­fen. Sie soll­ten sich in E‑Partei umbenennen.