Das unbeliebte Lame de Boulanger

Es gibt Din­ge, die ich nur schwer ver­ste­he. Oder gar nicht. Da ist die­ser Bei­trag auf mei­nem Blog, in dem ich beschrei­be, wie ich ein Bäcker­mes­ser, ein Lame de Bou­lan­ger, mache. Das ist der seit Jah­ren – nach Klei­ner Aus­flug … – mit Abstand meist­ge­klick­te Post von allen hier. Das Merk­wür­di­ge: Die Zahl der Kom­men­ta­re ist – null, zero, zilch, nit­sche­wo, nada, nien­te. Kann ja sein, dass ich das so gut beschrie­ben habe, dass sich schlicht alle Nach­fra­gen erüb­ri­gen. Kann auch sein, […]

Fabio de Masi sagt Ciao

»Iden­ti­tät ist wich­tig im Leben. Sie darf aber nicht dazu füh­ren, dass nur noch Unter­schie­de statt Gemein­sam­kei­ten zwi­schen Men­schen betont wer­den und sich nur noch ›woke‹ Aka­de­mi­ker in Innen­städ­ten ange­spro­chen füh­len.« Fabio de Masi Ein gro­ßes Wort gelas­sen aus­ge­spro­chen. Kann man mal ’ne Vier­tel­stun­de drü­ber nach­den­ken. Auch über den Rest der kla­ren Ansa­ge an die Adres­se der eige­nen (frü­he­ren) Bezugs­grup­pe.[1]Neben­bei: Mei­ner Mei­nung nach darf sich ein nicht klei­ner Teil der soge­nann­ten Sozi­al­de­mo­kra­ten mit ange­spro­chen füh­len. Anmer­kun­gen[+] ↑1 Neben­bei: Mei­ner Mei­nung nach […]

Spahn mag keine recherchierenden Journalisten

Die­ser Mann ist Geschich­te. Es hat im nur noch kei­ner ver­kli­ckert. Abge­se­hen von Spahns pro­ble­ma­ti­schem Ver­ständ­nis von Pres­se­frei­heit – ich den­ke, es gibt außer selt­sa­men Immo­bi­li­en­ge­schäf­ten und merk­wür­di­gen Per­so­nal­ent­schei­dun­gen des CDU-Poli­­ti­­kers noch etwa 4,125 Mio. Grün­de, war­um der Minis­ter bes­ser kei­ne poli­ti­sche Zukunft hat. Der kann ja schon Gesund­heit nicht richtig. 🙂

Facebook wird verlieren

Man soll­te nicht ver­su­chen, Face­book bei sei­nem Krieg gegen Aus­tra­li­en in den Arm zu fal­len. Im Gegen­teil. Denn Aus­tra­li­en bekommt die ein­ma­li­ge Chan­ce zu bewei­sen, dass Face­book und sei­ne Co-Para­­si­­ten leicht zu erset­zen sind. Es gibt etli­che alter­na­ti­ve Mes­sen­ger, Micro­­blo­g­­ging-Diens­­te und Medi­­en-Plat­t­­for­­men. Wer­be­frei und kos­ten­los. Dass es mög­lich ist, die Macht des Mono­po­lis­ten wenigs­tens zu erschüt­tern, zeigt der Mas­sen­exo­dus zahl­rei­cher Whats­App-Nut­­zer nach Regel­än­de­run­gen zu ihrem Nach­teil vor weni­gen Wochen. Signal und Tele­gram und Wire haben davon enorm pro­fi­tiert. Lea­ve Facebook. […]

Der Monitor ist kaputt

Habe eben »Moni­tor« im Ers­ten gese­hen. Ein prin­zi­pi­ell inter­es­san­ter Bei­trag über das zwei­fel­los völ­lig unzu­rei­chen­de Lie­fer­ket­ten­ge­setz.[1]Die übli­chen Ver­däch­ti­gen dür­fen mosern, die SPD darf sich merk­wür­di­ger­wei­se distan­zie­ren, obwohl sie ja Regie­rungs­par­tei ist, und den Peter of Color hat allein die Uni­on. Es geht doch nichts … Wei­ter­le­sen … Was kommt vor, immer­hin? Der Col­­tan-Abbau im Kon­go. Wofür braucht man das Zeug? Für Han­dys, heißt es. Was kommt noch vor? Die bil­li­gen T‑Shirts aus Ban­gla­desch. Natür­lich. Wie schon seit Jahr­zehn­ten. Ist ja unge­fähr­lich. Passiert […]

Gewollt, aber nicht gekonnt

Ein Essay ist per Defi­ni­ti­on eine »geist­rei­che Abhand­lung«. Das hier ist kei­nes. Auch wenn es so eti­ket­tiert ist. Wie mein Freund, der Natur­fil­mer Robin Jäh­ne, immer zu sagen pflegt: »Kunst kommt von kön­nen. Wenn es von wol­len käme, wür­de es Wunst hei­ßen. Robin Jäh­ne Sinn­ge­mäß gilt das auch für die­sen aktu­el­len Text: Fan­ta, Cola, Quark – alles für ’ne Mark. Das ist genau so wenig ein Kom­men­tar wie das ers­te ein Essay ist. Sor­ry, tut mir echt leid. Ein selbst­ver­lieb­ter Text wie […]

AHA+Lüftung sind entscheidend

Wie hoch das Risi­ko einer Infek­ti­on wo ist, das hat die Tech­ni­sche Uni­ver­si­tät (TU) Ber­lin unter­sucht. Die Ergeb­nis­se sind nicht umwer­fend über­ra­schend, aber inter­es­sant alle­mal. Das Blog des Insti­tuts Anste­ckungs­ge­fahr liegt in der Luft