Nur ein paar Tage nach Chris­mon hat es nun die NZZ erwischt. Auch die Schwei­zer sind aus mei­nen stän­di­gen Tabs geflo­gen. Sie dür­fen sich bei ihrem Chef Gujer bedan­ken. Ich kann eine gewis­se Men­ge an mir extrem wider­stre­ben­den Posi­tio­nen ertra­gen. Aber es gibt Gren­zen. Und tschüss!

Deppen-Komma mal wieder

Ein­fa­cher Ver­gleich. Kein Kom­ma. Was ist dar­an so schwierig?

Wenn eine Zei­tung aus der som­nam­bu­len Schweiz (!) unser quir­li­ges Det­mold als »schläf­rig« bezeich­net, ist das schon eine ziem­li­che Frech­heit. Immer­hin stimmt, dass Andre­as Voss­kuh­le Leo­pol­di­ner war. Aller­dings bleibt unklar, ob am L I oder am L II. Grab­bia­ner war er jeden­falls nicht. Nun ja, nobo­dy is per­fect. Sei­ne Vater war übri­gens stell­ver­tre­ten­der Regie­rungs­prä­si­dent – noch so eine eid­ge­nös­si­sche Ungenauigkeit.

»Ich bin ein rea­lis­ti­scher libe­ra­ler Pes­si­mist, weil ich die euro­päi­sche Geschich­te ken­ne.« Timo­thy Gar­ton Ash

Ja, es ist lang. Aber es lohnt sich.

Bis zu wel­chem Alter man sich um die Welt küm­mern muss?

Ich fürch­te, sie geht einen etwas an, solan­ge man da ist. Was in Kata­lo­ni­en geschieht, nimmt mich mit. Die­sen stu­pi­den Natio­na­lis­mus über­all fin­de ich grau­sam. Es ist idio­tisch, was sie machen. Auch Herr Orban. Wenn die­se Leu­te nicht in der EU sein wol­len, lasst sie gehen! Das Niveau der Debat­ten ist heu­te oft unter­ir­disch. Wenn man nicht für die Unab­hän­gig­keit Kata­lo­ni­ens ist, ist man gleich ein Fran­co-Faschist, Nuan­cen gibt es über­haupt nicht mehr.

[1]Im Inter­view mit der NZZ

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