Wer bei Twitter mitmacht, ist selber schuld

Macht­los gegen Musk Die Sor­gen hin­sicht­lich des mög­li­chen Iden­ti­fi­zie­rungs­zwan­ges bei Twit­ter sind natür­lich berech­tigt. Aber wir in Deutsch­land sind nicht in der Posi­ti­on, dar­auf mit dem Fin­ger zu zei­gen. Hier­zu­lan­de haben wir es die­ser ver­krüp­pel­ten Kopf­ge­burt DSGVO – im wesent­li­chen wie­der mal grü­ner Murks [1]nament­lich von Jan Phil­ipp Albrecht – zu ver­dan­ken, dass sich prak­tisch jeder pri­va­te Blog­ger mit Adres­se und Tele­fon­num­mer outen muss.[2]Pflicht der Selbst­kund­ga­be Und sich somit selbst ent­we­der den Abmahn-Orks zum Fraß vor­wirft, wenn er das nicht tut […]

Ein völlig irrer Deal

Wie ande­re das sehen, weiß ich nicht. Aber ich bin der Mei­nung: In einer Welt, in der ein ein­zel­ner Mensch 44 Mil­li­ar­den Dol­lar auf den Tisch legt bzw. legen kann, um sich eine »Kom­mu­ni­ka­ti­ons­platt­form«[1]Was immer jetzt »Kom­mu­ni­ka­ti­on« bedeu­ten mag.[2]Von mir aus könn­te man Twit­ter genau­so zer­schla­gen wie Face­book und Insta­gram. Kein Pro­blem. zu kau­fen, stimmt etwas fun­da­men­tal nicht. Und beim Stich­wort »Mei­nungs­frei­heit« oder dem, was der neue Twi­t­­ter-Boss dar­un­ter ver­steht, wird’s dann voll­ends gaga.[3]Geht schon los… Nie­mand ste­he über dem Gesetz, […]

Besser spät als nie

Mir ist nicht recht klar, war­um erst jetzt Fahrt in die Debat­te um die »Ent­hül­lun­gen« von Fran­ces Hau­gen kommt. Face­book war immer schon böse. Der Laden hät­te schon lan­ge nicht nur regu­liert gehört, son­dern zer­schla­gen wer­den sol­len. Um das zu erken­nen, braucht es eigent­lich kei­ne Whist­leb­lower. Abge­se­hen davon sind es die­sel­ben Medi­en, die sich nun um Inter­views mit Hau­gen rei­ßen, die sonst jeden Tag bei »Zuck« in den Arsch krie­chen und sei­ne Reich­wei­te immer schön oben hal­ten und stets mit […]

Good move. No doubt.
But it would have been more credi­ble if this was not a tweet.

Die tem­po­rä­re Sper­rung von Trumps Accounts in den sozia­len Klo­schüs­seln ist, mit Ver­laub, lächer­lich und ver­lo­gen. Das hät­te schon vor Jah­ren pas­sie­ren müs­sen. Auf Dau­er. Twit­ter und Face­book in ers­ter Linie waren und sind Steig­bü­gel­hal­ter und Kom­pli­zen. Das möch­ten sie nun ger­ne ver­ges­sen machen. Klappt aber nicht.

Lang­sam bahnt sich der mes­ser­schar­fe Ver­stand des gro­ßen Poli­ti­kers den Weg zu dem, was schon lan­ge auf der Hand liegt.

Schäub­le besorgt über Ein­fluss sozia­ler Medi­en auf rea­le Debattenkultur

Schäub­le ist der Mei­nung, die Fol­gen des­sen, was ins­be­son­de­re sozia­le Netz­wer­ke mit Demo­kra­tie und Gesell­schaft mach­ten, lie­ßen sich noch nicht abschätzen.

Ich den­ke, das lässt sich sehr genau abschät­zen. Und zwar schon lan­ge. Daher gehö­ren Face­book und Twit­ter zer­schla­gen. Schon lange.

Min­des­tens aber:

Lea­ve Face­book. Quit Insta­gram. Drop Whats­app. NOW.

Ano­t­her time-thief gone. Bye-bye, Twitter.

Quit­ting FB – and now also Twit­ter – is get­ting a litt­le expen­si­ve. So much time gai­ned requi­res a lot of books to read.

But that money is well spent. All good. 🙂

Face­book zu ver­las­sen, war gut und rich­tig. Twit­ter wird wohl auch bald dran glau­ben müs­sen. ist inzwi­schen auch Geschichte.