Er war eine starke moralische Stimme

Und wie­der ist eine klu­ge Stim­me ver­stummt.[1]https://de.wikipedia.org/wiki/Zygmunt_Bauman
Zyg­munt Bau­man wird fehlen.

„Wo immer sie auch hin­ge­hen, Flücht­lin­ge sind uner­wünscht und bekom­men das auch zu spü­ren. Wer sich zu sei­nem Sta­tus als ‚Arbeits­mi­grant‹ bekennt (also Men­schen, die jenem Prin­zip der ‚ratio­na­len Ent­schei­dung‹ fol­gen, das vom Chor der Neo­li­be­ra­len stets in den höchs­ten Tönen gelobt wird, und dort ein Aus­kom­men suchen, wo es zu fin­den ist, anstatt da zu blei­ben, wo es kei­nes gibt), wird von den­sel­ben Regie­run­gen öffent­lich an den Pran­ger gestellt, die alles unter­neh­men, damit ‚Arbeits­fle­xi­bi­li­tät‹ zur ers­ten Tugend ihrer Wäh­ler­schaft wird, und die alle ein­hei­mi­schen Arbeits­lo­sen auf­for­dern, sich in Bewe­gung zu set­zen und dort­hin zu zie­hen, wo Arbeit nach­ge­fragt wird.«

Auch die­ses sechs Jah­re alte Inter­view erscheint mir immer noch gleich rele­vant: »Kon­sum macht einsam«.

Anmer­kun­gen

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