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Blick in Fontanes Steinbruch

Theodor Fontane, 1860
Fontanes Notizen - hier aus Thüringen.
Fon­ta­nes Noti­zen – hier aus Thüringen.

Ein extrem span­nen­des Pro­jekt – nicht nur für Germanisten.

Bis­her unbe­kann­te Noti­zen des Schrift­stel­lers Theo­dor Fon­ta­ne[1]Wiki­pe­dia erschei­nen zu des­sen 120. Todes­tag in digi­ta­ler Form.

Theodor Fontane, 1860
Theo­dor Fon­ta­ne, 1860

Wie die Uni­ver­si­tät Göt­tin­gen und die Nie­der­säch­si­sche Staats- und Uni­ver­si­täts­bi­blio­thek mit­teil­ten, befin­den sich dar­un­ter Auf­zeich­nun­gen, die zwi­schen 1864 und 1873 wäh­rend Fahr­ten durch die Mark Bran­den­burg ent­stan­den und die als Grund­la­ge für die fünf­bän­di­gen »Wan­de­run­gen durch die Mark Bran­den­burg« dien­ten. Es han­delt sich dabei um das umfang­reichs­te Werk Fon­ta­nes. Für des­sen Inter­pre­ta­ti­on könn­ten die Noti­zen neue Ansät­ze bie­ten, so die Herausgeber.

Die digi­ta­le Edi­ti­on der ins­ge­samt 67 Notiz­bü­cher Fon­ta­nes läuft seit meh­re­ren Jah­ren. Das Pro­jekt wird von der Deut­schen For­schungs­ge­mein­schaft und der Brou­gier-Seis­ser-Cle­ve-Wer­hahn-Stif­tung geför­dert. [2]DLF-Mel­dung

Theo­dor Fon­ta­nes 67 Notiz­bü­cher sind das letz­te noch unver­öf­fent­lich­te grö­ße­re Text­kor­pus des Autors, es gibt bis­lang nur weni­ge, den text­kri­ti­schen Stan­dards nicht genü­gen­de Teil­pu­bli­ka­tio­nen. Von 1859 bis Ende der 1880er Jah­re hat Fon­ta­ne Notiz­bü­cher geführt, die unter­schied­li­che Nota­te ent­hal­ten: Tage­buch­auf­zeich­nun­gen, Brief­kon­zep­te, poe­ti­sche Plä­ne, Vor­trags­mit­schrif­ten, Ent­wür­fe zu Thea­ter- und Kunst­kri­ti­ken, Buch­ex­zerp­te sowie Noti­zen und Zeich­nun­gen, die wäh­rend der Aus­flü­ge durch die Mark Bran­den­burg und auf wei­te­ren Rei­sen ent­stan­den sind. Hin­zu kom­men All­tags­no­ti­zen wie To-do-Lis­ten und Zug­ab­fahrts­plä­ne, Lek­tü­re- und Brief­emp­fän­ger­lis­ten. Die edi­to­ri­sche Ver­nach­läs­si­gung hat zur Fol­ge, dass eine Rezep­ti­on der Notiz­bü­cher aus­ge­blie­ben ist und die Auf­zeich­nun­gen für die Ent­ste­hungs­ge­schich­te und Text­ge­ne­se der Wer­ke Fon­ta­nes nur gele­gent­lich aus­ge­wer­tet wur­den.[3]Aus der Pro­jekt­be­schrei­bung

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