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Korrektur tut not

Dass ein klu­ger, fähi­ger Mann wie Ronald M. Fil­kas arbeits­su­chend ist und nicht über­be­schäf­tigt, sagt viel über den Zustand die­ser Gesellschaft.

Es gäbe so viel zu tun. War­um eigent­lich ver­zich­ten prak­tisch alle Nach­rich­ten-Por­ta­le auf ein Kor­rek­to­rat und bla­mie­ren sich lie­ber täg­lich unsterb­lich?

2 Kommentare

  1. Dan­ke für den Ver­weis auf mich!

    Habe mich initia­tiv schon mehr­fach als Kor­rek­tor bei Frank­fur­ter Tages­zei­tun­gen bewor­ben, zusam­men mit einer klei­nen Aus­wahl von Feh­lern, die mir in den Druck­aus­ga­ben kurz zuvor auf­ge­fal­len sind, und mit einem Hin­weis, dass sol­che Feh­ler nicht sein müss­ten. Nie eine Reak­ti­on erfolgt.

    Vor einer Wei­le eine erneu­te Bewer­bung als Kor­rek­tor in Teil­zeit bei einer Frank­fur­ter Tages­zei­tung auf­grund einer Stel­len­an­zei­ge; dies­mal sogar mit Vor­stel­lungs­ge­spräch. Alles sehr inter­es­sant, bis es zum Gehalt kam: ein Witz! In ein paar Jah­ren soll der Min­dest­lohn auf genau die­se Höhe ange­ho­ben werden.

    • Michael Michael 26. November 2018

      Gern gesche­hen. Du müss­test dich ja nicht unbe­dingt auf Frank­furt beschrän­ken, könn­test ja sogar prak­tisch über­all von fer­ne arbeiten.
      Mir fal­len jeden Tag hau­fen­wei­se wirk­lich schlim­me Schlam­pe­rei­en auf – manch­mal auch sol­che, die selbst die schlech­tes­te Recht­schreib­prü­fung noch eli­mi­niert hät­te. Und dann fra­ge ich mich immer: War­um gehen die­se Leu­te, die ihr Geld mit Spra­che ver­die­nen, so lieb­los damit um? Und dabei haben wir über Stil und Text­auf­bau noch gar nicht gesprochen.

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